Picasso (geb. 08/2022, männlich, kastriert)

Stand: 07.08.2023

 

Picasso – wurde zum Trennungswaisen

 

Es gibt viele Gründe, sich ein Haustier anzuschaffen, was in jedem Fall wohl überlegt sein sollte. Im Fall des farblich wunderschön gezeichneten Rüden war das definitiv nicht der Fall. Picasso sollte Mittel zum Zweck sein.

 

Wenn man sich den heute 1-jährigen Rüden (geb. 08/2022, 60 cm SH, 25 kg) anschaut, der fast wie ein Gemälde aussieht, so kann man sich seinen kurzen Lebenslauf kaum vorstellen, zeugt es doch von geistiger Unreife eines Mannes, der mit dem Erwerb eines wunderschönen Welpen seine Ehe retten wollte. Kurze Zeit später verließ ihn seine Frau dennoch. Picasso sollte dann auch nicht mehr bleiben. Aber wohin mit dem Hund? Der junge Mann ließ den Transponder entfernen und versuchte mehr als einmal, den Rüden auszusetzen. Jedoch kam Picasso immer wieder zurück oder wurde ihm zurückgebracht. Als Letztes brachte er den Rüden dann zum Tierarzt zum Einschläfern. Dieser schlug dem Besitzer jedoch vor, den Rüden kastrieren zu lassen und ihn im Tierschutz abzugeben.

 

So kam Picasso in die Tierherberge. Dort ist er nun seit zwei Monaten; ausreichend lange, um ihn für eine Vorstellung zur Vermittlung kennenzulernen. Es gibt an Picasso nichts auszusetzen. Er ist gut sozialisiert mit seinesgleichen und mit Menschen. Picasso machte sich bisher nur Freunde unter Hunden und ist seinerseits sehr beliebt. Er ist verspielt, liebt Aufmerksamkeit und ist freundlich zu Menschen. Das Gehen an der Leine kannte er bereits. Es gibt nichts Negatives über ihn zu berichten.

 

Picasso ist ein Hund, wie ihn mancher sich „malen“ würde, wenn er könnte. Er hat gute Anlagen. Bei allem Unglück war ihm doch noch das Glück hold, erst einmal überlebt zu haben. Nun wartet er auf das große Glück in einem verantwortungsvollen Zuhause, das mit ihm durch alle Höhen und Tiefen des Lebens bereit ist zu gehen, so wie ein Hund es für seine Besitzer immer tun würde.