Fredy (6 Jahre, männlich, kastriert)

 

Stand: 24.09.2015

 

Fredy – Leben auf der Schattenseite

 

Wie die Kettenhündin Boubou fristet auch Fredy seit über 5 Jahren ein unglaubliches „Hundeleben“. Dass Tiere dabei so unverdorben und Freund des Menschen bleiben können, ist unvorstellbar und zeugt von der Leidensfähigkeit mancher Tiere.

 

Auch Fredy ist von einer sog. tierliebenden Frau aufgenommen worden als junger Hund. Sie wollte ihn damit retten. Fredy ist seitdem keinem Auto, keinem Giftanschlag, keinem Verhungern oder Verdursten zum Opfer gefallen, wenn man von dem Hunger und Durst eines Lebewesens nach Anschluss und artgerechter Haltung absieht. Fredy gehört zu den fast zu Tode geliebten Hunden, deren Menschen sich bemächtigten mit ihrer Obhut, denen aber der Blick für jegliche Realität fehlt. Psychisch gestörten Menschen fallen viele Tiere in die Hände, die dann Unglaubliches ertragen müssen. So auch Fredy, der häufig an der Kette liegt, „damit nichts durcheinander gerät“. Eine unvorstellbare Begründung für ein nicht artgerechtes Leben vieler Tiere, das totale Überforderung der Tierretter erkennen lässt. Dabei ist Fredy ein Hund, der gerne laufen würde und der nach Mehr im Leben sucht.

 

Fredy ist 6 Jahre alt, geimpft und kastriert und ein lieber Kerl. Seine Schulterhöhe beträgt 55cm, sein Gewicht 22kg. Er verträgt sich bestens mit Katzen. Ansonsten ist nicht viel über ihn zu sagen. Einer wie viele der unzähligen schwarz-braunen Mischlinge in seinem Land. Der große Unterscheid für Fredy ist, dass er ein Hund in Not ist, dem man zurzeit lieber ein Leben in Gefahr ohne Mauern und Ketten wünschen würde. Vielleicht findet sich aber auch für Fredy eine neue Heimat, in der er Hund sein darf unter wünschenswerten Bedingungen.