Agapi (geb. 3/2018, weiblich, kastriert)

Aktualisierung am 23.04.2022

 

 

Agapi  heißt „Liebe“

 

       Agapi suchte Liebe

 

              Agapi fand mehrfach Liebe!

 

 

 

„Ende gut, alles gut“, sagt der Volksmund. Bei gleich dreifachem Glück mit Angeboten für ein Zuhause für Agapi, möchte man dem voll und ganz beipflichten.

 

Auf das endgültig gute Ende mit einem gesicherten Zuhause muss Agapi jedoch noch warten und es kann sich sogar noch lange Wochen hinziehen, bis Agapi endlich in ihr Glück reisen und erfahren darf, was (außer mit der Samtpfote Fanni im neuen Zuhause) ungeteilte Liebe bedeuten kann.

 

Das, was so greifbar nahe lag nach allem ,was Agapi durchleiden musste, nach den Operationen, die durch großen Anteil nehmende, tierliebe Menschen finanziert werden konnten, wurde durch den zusätzlichen Nachweis von Mittelmeerinfektionen nun jäh getrübt.

 

Die Behandlungen/Operationen von Agapi waren erfolgreich. Ob es eine nachbessernde Augenoperation noch benötigen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht gewiss. Auf alle Fälle darf man hier zuwarten, da Verbesserungen von Mal zu Mal sich noch sichtbar machen.

 

Vorrangig sind nun die Behandlungen der Mittelmeerinfektionen Babesiose und Dirofilariose, wobei letztere sehr langwierig ist. Die Behandlung gegen Dirofilarien wird sich über viele Wochen bis Monate hinziehen und zwischenzeitliche Nachuntersuchungen benötigen. Finanziell ist Agapi abgesichert durch die eingegangenen Spenden, mit der ihr keine Behandlung mehr verwehrt bleiben muss. Was nun benötigt wird, ist Geduld und positives Denken, dass Agapi auch diese Zeit noch an dem kärglichen und einsamen Ort, an dem sie sich befindet, gut übersteht. Wir hätten ihr so gern mehr geben wollen, so aber bleiben nur die guten Wünsche für die kommenden Wochen, bis Agapi endlich so weit ist, reisen zu dürfen.

 

Abschließend möchten wir uns nochmals bei allen bedanken, die sich so für Agapi eingesetzt haben, ein Pflegezuhause mit intensiver medizinischer Betreuung anboten und dem endgültigen Zuhause für Agapi, das auf sie warten wird.

 

Nachwort: Als wir Agapi als Notfall vor kurzem vorstellten, hätten wir uns nie vorstellen können, wie sehr diese Hündin Herzen bewegen würde, wie viele Menschen so viel für sie bereit waren zu geben an Spenden, an persönlichem Einsatz und den Angeboten eines Zuhauses - auf Zeit bzw. endgültig. Eine überwältigende Erfahrung im Tierschutz, die zeigt, dass (fast) alles möglich sein kann, wenn Menschen sich engagieren und zusammen arbeiten.

 

Für das Engagement jedes Einzelnen und der Frau, die sich um Agapi weiterhin kümmern wird im Rahmen ihrer Möglichkeiten, herzlichen Dank und viel Erfolg. 

Aktualisierung am 09.04.2022

 

Notfall Agapi

 

Vorab möchten wir mit einem Herzlichen Dankeschön beginnen an die Menschen, die seit Jahren den Verein immer wieder bei Notfällen unterstützen. So auch im Fall Agapi, die Herzen berührte mit ihrem Schicksal, aber auch ihrem besonderen Wesen.

 

Wir danken für die großzügigen Spenden:

 

Myriam B.

Petra D.

Susanne u. Norbert H.

Patrycja P.

Barbara S.

Christina und Ernst P.

Gudrun u. Mariusz W.

 

Mit der Gesamtspendensumme von rund 1500 € konnten die ersten Operationskosten von 450 €, sowie die Medikamente (Antibiotika) und Nachsorgebehandlung bezahlt werden. Weitere Untersuchungen stehen noch aus. Leider aber kann man eine zweite korrigierende Augenoperation für Agapi momentan noch nicht ausschließen. Nachdem wir alle sehr froh gestimmt waren, dass die Operationen gelungen waren und Agapi, wenn auch müde, alles gut überstanden hatte, trat ein, was bei dieser Form der Augenoperation auftreten kann: ein Teil der Drüse wölbte sich im Augenwinkel wieder nach vorn. 

 

Agapis Auge bedarf daher noch medikamentöser Weiterbehandlung in der Hoffnung, eine wiederholte Operation am Auge vermeiden zu können. Ein alternativer Eingriff bei Nickhautdrüsenvorfall wäre die Entfernung der Drüse, was aber ein lebenslanges Tropfen des Auges, das danach keine natürliche Befeuchtung mehr hätte, zur Folge haben würde und im schlimmsten Fall eine Erblindung auf diesem Auge nach sich ziehen kann. Um dies zu vermeiden, wartet man nun noch zu und überlegt, wie man das Problem chirurgisch notfalls anderweitig angehen kann.

 

Als Verein würden wir Agapi eine zusätzliche fachtierärztliche Bewertung durch einen Augenspezialisten wünschen und haben die finanziellen Mittel Dank der für Agapi eingegangenen Spenden bereitstellen können. Es wurde uns versichert, dass Agapi in kompetenter Versorgung ist. Ein sofortiger neuer Eingriff ist tierärztlich noch nicht geplant, sondern erstmals eine weitere medikamentöse Behandlung des Auges. Wir wünschen Agapi von Herzen, dass diese das gewünschte Ergebnis bringen wird.

 

Da sich für Agapi Interessenten gemeldet haben, wie wir hier vorsichtig und sehr glücklich anmerken können, möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir als Verein, auch nach Aufbrauch der Spendengelder durch Folgekosten, später noch für Agapi finanziell mit eintreten werden, falls sie noch einmal operiert werden müsste. Es ist uns bewusst, dass solche Eingriffe hier oder in anderen Ländern deutlich teurer sein werden als in Agapis Noch-Heimat.

 

Hiermit beenden wir den Spendenaufruf für Agapi und danken nochmals den Menschen, die ihr spontan diese Eingriffe, sowie Folgebehandlungen ermöglicht haben.

Stand: 19.03.2022

 

Agapi heißt „Liebe“ - Agapi sucht Liebe

 

Man ist von vielen Vierbeinern begeistert; an der Spitze von allen steht jedoch Agapi. Jeden, der ihr auch nur kurz bisher begegnet ist, hat Agapi bisher in ihren Bann gezogen. Trotzdem fehlt ihr eins: ein Zuhause!

 

Eine Hündin, die so viel an Zuwendung zu geben hat, könnte eine Großfamilie mit Liebe überschütten, gern mit Hunden und auch Katzen. Aber gegen eine alleinstehende Person hätte Agapi auch nichts einzuwenden. Eine demütige, anpassungsfähige Hündin der Superlative. Agapi fordert nichts und hat so viel zu geben.

 

Agapi ist eine 62 cm an Schulterhöhe messende und 43 kg schwere, geschätzt 4- jährige Hündin der Rasse der griechischen Hirten—und Herdenhütehunde. Sie sollen Herden bewachen und werden aussortiert, wenn irgendetwas mit ihnen auf der Arbeit nicht passt oder jüngere an ihre Stelle treten sollen. Unverträglichkeit mit Tieren oder Menschen kann es nicht gewesen sein, denn das passt nicht zu Agapi. Wir denken eher, dass sie nicht zum Bewachen taugte, da Agapi sich über alles und jeden freut, der ihr begegnet. Welpen hat sie offensichtlich schon geboren, wie man an ihrem Gesäuge sah. Inzwischen ist Agapi kastriert worden; zur Vermehrung muss Agapi nun nicht mehr dienen.

Wie so oft, wir wissen nicht, warum man so einem Juwel von Hund überdrüssig wurde. Vielleicht hat sie auch „nur“ jüngeren Hunden Platz gemacht. Letzten Endes war es ein Glück für Agapi, der nun andere Türen künftig offen stehen sollen.

 

Nach ihrer Aufnahme von der Straße, um die der Bürgermeister einer kleinen Ortschaft bat, musste Agapi gleich drei Eingriffe über sich ergehen lassen.

 

1.      Kastration

2.      Entfernung von Grannen, die sich tief in das Gewebe rechts ihrer Scheide eingebohrt hatten und

Vereiterung und eine stark blutende Wunde

verursachten

3.      eine Augenoperation wegen eines Nickhautvorfalls im rechten inneren Augenwinkel

 

Agapi hat die Eingriffe im Rahmen einer langen Operation überstanden, wird nun antibiotisch weiter versorgt und geht dem Weg der Genesung entgegen. Aktuell gibt es kaum einen Hund, dem wir mehr ein Zuhause und alle Liebe der Welt wünschen. Agapi hat es verdient!

 

Noch lebt sie ein sehr bescheidenes Leben in den Bergen bei einer Tierschützerin, die weit über ihre Kräfte täglich schuftet. Ihre kärgliche Rente reicht nicht zur Versorgung aller Tiere, die immer wieder mit der Bitte um Aufnahme zu ihr gebracht werden. Daneben füttert sie herrenlose Hunde und Katzen draußen und kümmert sich um Kastrationen, um das Tierelend einzudämmen. Leider versäumen die meisten Kommunen sich darum mehr zu kümmern.

 

Die Rechnung der chirurgischen Eingriffe liegt noch nicht vor. Es wäre schön, wenn wir der Betreuerin hiermit finanziell helfen könnten und bitten daher um Spenden für Agapi auf das Vereinskonto der Tierfreunde Athen e.V. bei der

 

Sparkasse Oberhessen

IBAN: DE 39 5185 0079 0027 0626 60

BIC: HELA DE F1FRI

Stichwort “Agapi”

 

Spendenbescheinigungen werden unaufgefordert zugesandt. Wir bitten lediglich um gesonderten Hinweis mit Adresse per Mail (tierfreunde-athen@gmx.de), da die Adressen nicht immer vollständig von der Bank auf dem Überweisungsträger übermittelt werden.

 

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Agapi_Film.mp4
MP3-Audiodatei [6.4 MB]