Rania (2 Jahre, weiblich, kastriert)

Stand: 13.03.2019

Rania – zierliche, anhängliche Jagdhündin

Die geschätzt zweijährige zierliche Hündin Rania (12 kg, 40 cm Schulterhöhe, geimpft und kastriert) ist in ihrem Wesen wie so viele Hunde der Jagdhunderassen oder deren Mischungen. Sie sind überaus anhänglich, sensibel und dem Menschen sehr zugewandt. Traumhafte Haus-und Familienhunde. Mit Artgenossen sind sie meist die friedliebendsten unter den Vierbeinern. So auch Rania. Nicht außer Acht lassen sollte man dabei ihren möglichen Jagdtrieb, den sie mehr oder weniger ausgeprägt haben können. In den Tierstationen merkt man davon wenig bis nichts. Es gibt außer normalem Spiel mit Artgenossen nichts zu erleben oder gar mit Freude am Nachlauf zu jagen. Dieses Verhalten zeigt sich meist erst bei Gassigängen in freier Natur, wenn die Nase Spuren aufnimmt und gern weiterverfolgen würde. Ob ein Tier auf Rückruf verlässlich zurückkehrt, zeigt sich erst dann.

Daher sollte hier neben der Mensch- Hund–Bindung, die zuhause oft ein Gratisgeschenk ist, vor allem das Augenmerk auf Abrufbarkeit gelegt werden. Der Besuch einer Hundeschule mit Abschluss ist nicht immer ein Garant auf gleiches Gehör beim Freilauf. Gerade bei Jagdhunderassen empfiehlt sich geduldiges Schleppleinentraining. Dies sollte jedem Interessenten für einen Jagdhund bewusst sein, da auch Hase, Reh und Fasan in ihrer Existenz respektiert werden müssen. Unabhängig davon kann jeder unkontrollierte Freilauf Gefahren für alle mit sich bringen. Die lockere Einstellung, dass ein Hund ja irgendwann von sich aus schon wieder zurückkommen wird, ist die Missachtung des Rechts auf Unversehrtheit anderer Lebewesen bis hin zum Menschen, wenn ein Hund z.B. einen Unfall verursacht.

Die wirklich anrührende kleine Hündin Rania wollen wir damit niemandem madig machen. Wer einmal einen Jagdhund oder Mischling desselben als treuen Vierbeiner bei sich hatte, wird immer wieder eines dieser extrem anhänglichen und gescheiten Tiere suchen und begeistert sein. Es ist auch nicht so, dass nur diesen Rassen ein besonderer Spürsinn eigen ist. Der sog. Jagdtrieb, der oft dem Aufspüren und der Freude am Nachlauf folgt, ist tatsächlich bei sehr vielen Hunden zu sehen. Mit Geduld und unter Anleitung lässt sich vieles kontrollieren und für Ersatzbeschäftigungen sorgen. Es bedarf immer der Aufgeklärtheit und der Aufmerksamkeit der Tierhalter und der bewussten Verantwortung für sein Tier und die Mitkreaturen.

Rania wünschen wir von Herzen solch ein liebevolles und verantwortungsvolles Zuhause.