Runi (verstorben am 26. Oktober 2010)

Am 26. Oktober 2010 mussten wir viel zu früh in unserem gemeinsamen Zuhause Abschied voneinander nehmen. Du fehlst uns sehr. Wir sind unendlich traurig.

Dein Geburtsdatum kennen wir nicht genau, es war im Sommer 1999. Seit dem 3. April 2000 warst Du bei uns. DANKE für mehr als zehn wundervolle Jahre, die Du mit uns verbracht hast. Tag und Nacht waren wir zusammen, niemals voneinander getrennt.

Wir vermissen Deine runden, wachsamen, treuen Augen, die uns überall hin verfolgten, in Sorge, wir könnten aus Deinem Blickfeld verschwinden. Wir vermissen Deine Freudentänze und überschwänglichen Begrüßungszeremonien, wenn Herrchen endlich am Abend von der Arbeit nach Hause kam. Wir vermissen Deine körperliche Nähe, das Streicheln Deines flauschigen Fells, die Spiele, bei denen Du mit großer Begeisterung dabei warst. Wir vermissen die täglichen erholsamen Spaziergänge gemeinsam mit Dir und Jule - und wir vermissen in diesem Winter zum ersten Mal Deine Spuren im frisch gefallenen Schnee !

Unser Schmerz sitzt tief; es wird lange dauern, bis er durch liebe Erinnerungen an die vielen schönen Erlebnisse mit Dir verdrängt wird.

In unseren Herzen, Gedanken und Gefühlen werden wir Dich lebendig erhalten und Dein Andenken als kostbaren Schatz bewahren. Ein Teil von Dir lebt zum Glück in unserer Jule weiter, die als Welpe zu uns kam und der Du über sechs Jahre eine fürsorgliche, tolerante Ziehmutter warst. Sie ist sehr still geworden. Erwartungsvoll kommt sie nach jedem Spaziergang ins Haus, suchend und jedes Mal aufs Neue enttäuscht, weil Du immer noch nicht wieder da bist !

Wir sind voller Hoffnung und Zuversicht und glauben fest daran, dass wir uns eines Tages, befreit von irdischen Sorgen, Kummer und Leid, wiedersehen werden, gemeinsam mit Wurzel, Wichtel, Sonja und Susi, unserer unvergessenen Dackelbande.

In liebem Gedenken,

Deine Familie

 

„Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast"

                                                                                     Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz. Kap. 26