Olli (verstorben im Oktober 2012)

 

Olli, vor acht Jahren kamst Du als „zuckendes Häufchen Elend“ zu uns, motorische Störungen und Epilepsie, bedingt durch eine im Welpenalter zugezogene Gehirnstaupe. Du warst anders als andere Hunde, nicht schlau, aber dafür mit einem umso liebenswerteren Charakter, einer unglaublichen Mimik, über die wir so manches Mal herzhaft lachen mussten. Jahre voller Lebensfreude vergingen, Deine „Zuckungen“ auch, andere Erkrankungen kamen, doch erlösen mussten wir Dich völlig unerwartet von einem geplatzten Milztumor. Du hattest keine Schmerzen. Das macht es für uns etwas leichter, viele sind Dir schon voraus gegangen, Du bist nicht alleine, wo Du auch hingegangen bist. Das macht es uns auch etwas leichter.

Wir würden uns immer wieder für Dich entscheiden, für unseren besonderen Olli.


Nachwort des Vereins

Olli hatte überlebt, was viele nicht überleben. Folgeerscheinungen begleiteten ihn ein Leben lang. Die Lebensfreude, die Olli mit seinen tolpatschigen Bewegungen umzusetzen wusste, war grandios und vorbildlich, wenn man an Leben mit Behinderungen denkt.
Dass Olli leben und so viele Jahre fröhlich sein durfte, verdankte er engagierten tierlieben Menschen, denen er bis zu seinem endgültigen Zuhause begegnen durfte, in dem er viele Jahre Geborgenheit und Liebe erfuhr. Olli hat es zu danken gewusst und konnte einen Meilenstein setzen durch seine Einzigartigkeit. Ein Clown, der alle zum Lachen brachte.
Olli lehrte, das Leben leicht zu nehmen und immer wieder aufzustehen und zu lachen.

Die Nachricht von Ollis Tod brachte Tränen und Lächeln zugleich in Erinnerung an ihn: "den Clown, der trotzdem lachte".