Attiki (verstorben im Herbst 2010)

ATTIKI

Gequält
und Gerettet in Griechenland -

Geborgen und Geliebt in Deutschland .....
Gestorben nun in Deutschland mangels tierärztlicher Hilfeleistung!?



Verzweiflung und Schmerz mischen sich mit Verständnislosigkeit und Anklage der Besitzer von "Tiki", die trotz all ihrer Bemühungen hilflos mit ansehen mussten, wie wertvolle Zeit und Leidenszeit der kleinen Hündin verging, bevor sie eine Tierklinik finden konnten, die auch zu inzwischen nächtlicher Zeit bereit war, die Hündin anzusehen und zu behandeln.
Für Tiki waren die Stunden zu lang, die vergingen nach allen vergeblichen Kontaktaufnahmeversuchen bei verschiedenen Tierarztpraxen und Rettungsdiensten der Umgebung. Somit wird die Frage offen bleiben, ob Tiki hätte weiterleben können und ihr hätte geholfen werden können, wenn ein Tierarzt sie als Patient zu abendlicher Stunde angenommen hätte. 
Ein schmerzlicher Gedanke, der den Glauben an eine gesicherte ärztliche Versorgung in Deutschland bei den Tierbesitzern erschütterte. 

Auch wir alle leben in dem Glauben, dass es (Not)Ärzte und Kliniken mit Rufbereitschaft gibt und müssen doch scheinbar hinnehmen, dass dem im Notfall nicht immer so sein kann. Eine Ausnahme an diesem Ort zu dieser Stunde? Wir wissen es nicht und möchten für kommende Notfälle daran wieder glauben dürfen, da wir die tierärztlichen Leistungen in Deutschland für verletzte und kranke Tiere bisher anders und kennen lernen durften und dankbar für jede Hilfeleistung an unseren geliebten Vierbeinern sind.

Wir danken Tikis Familie für die Zeit und das Zuhause, das sie Tiki mit so viel Liebe gaben. Als kleiner Trost möge ihnen und uns bleiben, dass Tiki zu den wenigen auserwählten Vierbeinern gehörte, die gerettet werden konnten und nicht achtlos im Straßengraben ihr Leben beendeten. Ihre Fotos und Erinnerungen werden bleiben und die Gewissheit, dass sie noch ein liebevolles Heim erleben durfte.