Sara (15 Jahre, weiblich)

Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash-Version 9.0.28!

Bitte installieren Sie den aktuellen FlashPlayer.

Stand: 17.12.2010

Ein unbeschreibliches Beispiel eines verwahrlosten sog. Haushundes ist die alte kleine Hündin Sara. Selbst Tierschützer hatten so etwas noch nicht gesehen. Ein schmutziges, gestaltloses, in sich verwobenes Fellklumpenbündel mit eingewachsenen spiralförmigen Fußnägeln und einer Sicherheitsnadel im Fell bot ein Bild des Grauens. Die Ohren mit faustgroßen Fellklumpen mit den Wangen verwachsen und der geschundene kleine Hundekörper mit Kot verschmiert... Die Fotos können das ganze Ausmaß des Elends, das dieses Tier ertragen haben muss, nicht zeigen. So hätte Sara, nachdem man sich ihr entledigt hat, nicht überleben können.
Nach 4-stündiger Schur kam aus diesem schweren Fell- oder Filzklumpen eine ganz zarte 4kg leichte Hündin zum Erstaunen aller hervor, deren Haut keine Luft mehr hatte zum Atmen und entsprechend irritiert aussah. Der Schwanz, den sie vorher nur hinter sich her schleifen konnte, ist nun ständig am Wedeln und Sara genießt das Laufen, nachdem sie wieder den Boden unter ihren Füßen spüren kann.

Sara ist geschätzte 15 Jahre alt, hat bereits bläulich getrübte Augen und sicher nicht mehr viel Zeit zum Leben nach der statistischen Lebenserwartung eines Hundes. Doch Sara ist nun so aufgeblüht, dass man daran nicht glauben möchte. Sie genießt das Leben in vollen Zügen mit Gassigängen und allem, was sie nun sehen, spüren und riechen kann. Eine komplett neue Welt für sie. Für Sara ist das Leben im Tierschutz ein "Sesam öffne dich" gewesen.
Wie viel erst könnte Sara noch kennen lernen dürfen in einem Zuhause, das für Sara Zeit zum Verwöhnen hat?!

Interessenten sollte sich bewusst sein, dass Sara nicht mehr viele Jahre haben wird, in denen diese bescheidene Hündin wahren Tierfreunden noch viel geben kann an Treue und Erlebnisfreude. Altersgemäße Einschränkungen werden Rücksichtnahme von Besitzern erfordern und auch die eine oder andere Tierarztrechnung bringen. Deshalb sollte Mitleid allein kein Auslöser sein, sich für einen armen Hund wie Sara zu entscheiden.

Schön wäre auch eine Patenschaft für Sara, um sie bereits jetzt etwas verwöhnen zu können.