Panagiotis (2,5 Jahre, männlich, kastriert)

Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash-Version 9.0.28!

Bitte installieren Sie den aktuellen FlashPlayer.

Aktualisierung am 02.03.2012

 

Panagiotis – der wahre Gentleman unter den Tieren

 

Kein Lichtblick für einen der besten Hunde!?

 

Wieder ist ein Jahr vergangen, das an harten Tagen und Entbehrungen viel zu bieten hatte und an leckeren Mahlzeiten, Kauknochen, Decken, schützender Umgebung und liebevoller Zuwendung für den knapp vierjährigen Panagiotis zu wenig.

 

Panagiotis ist ein wahrer Gentleman unter den Hunden laut den Betreuern. Er zettelt keinen Streit an und geht jedem Ärger aus dem Weg. Kein Vordrängeln, auch wenn ein Mensch kommt, um ihn nach über einem Jahr ins neue Licht zu rücken. Panagiotis liebt Menschen über alles und möchte sich dazu gehörig fühlen. Durch lebhafte Hunde wird er oft weg gedrängt. Er sucht nach Zuwendung, würde aber nicht den Menschen anspringen. Er setzt sich dezent an seine Seite und wartet.

 

Panagiotis - ein wirklich lieber Kerl, dem endlich ein Zuhause zu wünschen wäre, wo er nicht im Dauerstress steht und eine Decke und seine Mahlzeiten sein eigen nennen darf.

Sein treuer Blick, seine unverkennbare Kopfhaltung sowie sein toller Charakter machen ihn unverwechselbar.

Aktualisiert am 30.04.2011

Panagiotis - einer der treuesten herrenlosen Vierbeiner mit Handicap!

Der inzwischen 2 bis 2,5-jährige Panagiotis wurde wegen einer schon länger bemerkten Ohrschiefhaltung bei einer der letzten Tierarztfahrten mitgenommen, um dies abklären zu lassen, da Ohrentropfen zu keiner Änderung führten. Man vermutete eine hartnäckige Ohrentzündung, wie sie oft bei Tieren vorkommt, die draußen leben müssen.

Das Ergebnis der tierärztlichen Diagnose war jedoch keine Ohrentzündung. Panagiotis muss einen Schlag an den Kopf früher einmal erhalten haben, da auch an seinem Kiefer eine leichte Schiefstellung auf gleicher Seite festgestellt wurde. Wie es dazu kam, ob durch Schlag, Tritt oder einen Aufprall am Kopf durch Autounfall z.B., ist nicht mehr nachvollziehbar. Es ist laut Tierarzt nicht behandlungsbedürftig oder in irgendeiner Form für ihn bedenklich. Panagiotis fühlt sich dadurch auch nicht irritiert oder behindert. Er reiht sich jedoch damit in die Reihe der "nicht unversehrt gebliebenen" Tiere ein.

Mit diesem besonderen Merkmal der leichten Schiefstellung des linken Ohres und Kiefers hat Panagiotis ein unverkennbares Merkmal, das von leidvollen Erfahrungen zeugt, das ihn aber nicht weniger liebenswert macht. Im Gegenteil, es lässt Mitgefühl für Panagiotis aufkommen. 
Bei einem Schäferhundmischling unter vielen lässt es traurig leider auch an dadurch herab gesetzte Vermittlungschancen denken.

Das Traurigste jedoch ist, dass Panagiotis eine Gönnerin hat, die ihm sein Ticket gern bezahlen würde, wenn Panagiotis nur wüsste, wo er in einem Zuhause "landen" kann.


Film_Panagiotis.wmv
Windows Media Video-Format [9.9 MB]

Basistext:

 

Für Panagiotis suchen wir dringend ein liebevolles Zuhause mit Menschen, die sich freuen, wenn ein Hund sie (und andere) mit der ganzen Hingabe eines treuen Hundes liebt. 

Wer in dem ca. 1,5-jährigen, bereits kastrierten Rüden Panagiotis einen potentiellen Wachhund sucht, muss sich gleich anderweitig umschauen.

Panagiotis möchte man als freundlichsten Hund überhaupt einstufen. Er liebt das Haus, die Menschen (alle, auch jeden Besucher) und das Leben. Panagiotis ist intelligent und lernt schnell. Er verträgt sich mit allen Hunden der Station. Ein außerordentlicher Charakter eines jungen Hundes, der nur knapp einem ungewissen Schicksal entronnen ist.

Panagiotis gehörte zu einer Gruppe herrenlos gewordener Hunde, die sich bei einer tierlieben Frau vor dem Haus regelmäßig zur Fütterung einfanden. Wie so oft ist diese Fütterung hungriger herrenloser Tiere manchen Menschen ein Dorn im Auge, da sie um Ansammlungen von Tieren fürchten. In einer Nacht verschwanden alle Hunde spurlos, außer Panagiotis, da er es verstand, sich heimlich ins Haus zu schleichen, was ihm in dieser Nacht das Leben rettete.
Die Frau, die den armen Kerl nicht behalten konnte und fürchtete, dass er wahrscheinlich auch noch Opfer durch menschliche Einwirkungen werden könnte, brachte ihn in die Tierstation, wo er nun perfekt mit anderen Hunden zusammen lebt. Auch hier versteht Panagiotis, mit seinem Charme oft ein Plätzchen im Versorgungshaus zu ergattern und mit Glück ein weiches Körbchen, selbst wenn es für ihn viel zu klein ist. Dem einfach nur freundlichen Rüden mag man es nicht verwehren.

Panagiotis muss ein Zuhause gekannt haben. Für ein bisschen Zuwendung und den Einlass ins Haus, den er so sehr sucht, hat Panagiotis so viel seinen Menschen zu geben. Man mag nicht verstehen, wer diesen Hund als vierbeinigen Freund nicht zu schätzen wusste.