Sara (15 Jahre, weiblich)

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Aktualisierung am 07.01.12

 

 

Sara verabschiedet sich (glücklich) aus der Vermittlung

 

Ein weiteres Jahr ist vergangen und hat Sara nun unverkennbar zur Hundeoma gemacht mit allen Zeichen des hohen Alters, die die Tierliebe von Menschen in der Begleitung der lieb gewonnenen Senioren auf die Belastungsprobe stellen kann. Für Sara jedoch besteht nicht mehr die Gefahr des Abgeschobenwerdens oder der schnellen Euthanasie wegen der Mühe, die sich mit ihr verbindet, wenn einmal etwas „daneben“ geht. Sara hat Herzen erobert und darf bleiben für die Zeit, die ihr hoffentlich noch vergönnt ist.

 

Es wäre Sara nun mit über 16 Jahren nicht mehr zuzumuten, einen Flug zu überstehen und sich noch einmal neu einzugewöhnen. Daher ist die Entscheidung gefallen, dass Sara nun von der Vermittlungsliste genommen werden soll.

 

So klein Sara auch ist, so kostenintensiv ist sie geworden. Ihre Medikamente, das Gourmetfutter, unter dem es bei Sara nicht mehr geht, sollen dem Winzling gegönnt sein. Dies haben ihre Paten ermöglicht. Nicht zuletzt deswegen geht es Sara noch so gut und sie weiß ihr Leben zu genießen.

 

Wir danken den konstanten Paten für die regelmäßige Unterstützung von Sara!

Bitte halten Sie ihr auch weiterhin die Treue.

Stand: 11.06.2011


Die kleine Sara grüßt von ihrem rosa Thron Ihre deutschen Paten, die ihr ein angenehmeres Leben als Hundesenior im Tierschutz unter guter medizinischer Betreuung ermöglichen.

 

Für das  selbst genähte Bettchen, das Sara sehr liebt und auf dem sie gerne auf dem Sofa thront, da sich dort kein anderer Vierbeiner dann einnisten kann, geht der Dank an Frau C.-E.

 

Noch könnte Sara ihr Bettchen auch wo anders aufschlagen, wenn sich für sie das geeignete Verwöhnzuhause fände. Ihre Ehrlichiosetherapie geht zu Ende und die neuen Bluttests stehen an und werden über ihre körperliche Verfassung neuen Aufschluss geben. Sara scheint es gelassen sehen zu können.

Stand 15.05.2011


Ein aktueller Bluttest von Sara hat ergeben, dass ihr Blutbild nicht in Ordnung war, was auf eine sich jetzt erst zeigende Zeckeninfektion mit zurückzuführen war. Diese wird nun erfolgreich mit einem Antibiotikum behandelt. Ihr Blutbild hat sich schon deutlich verbessert.

 

Nach einer Ultraschalluntersuchung stellte sich zudem heraus, dass sich in Saras Nieren kleine Steine bzw. Nierengrieß befinden. Sie erhält daher spezielles Hundefutter, das neue Steinbildung verhindern soll.

 

Unabhängig von den neuen medizinischen Befunden ist das Befinden von Sara aus der Sicht der Beobachtung  ihres Pflegefrauchens auffallend gut. Sara schläft altersgemäß schon viel und ist daher ein Hund, den man kaum spürt. Aber, wenn man sich mit ihr beschäftigt oder sie Gassi gehen darf, so sind alle Lebensgeister von Sara wach und sie saugt alles in sich auf. Bemerkenswert ist, dass dieser ehemals so scheue und gepeinigte Hund nun sogar freudig und interessiert auf Menschen zugeht und das alte Leid in Vergessenheit geraten scheint.

 

Saras Gesundheitszustand ist in keiner Weise bedenklich und schränkt ihre Lebensqualität nicht ein, die sie ohne Zweifel mit ihrer Aufnahme und Versorgung im Tierschutz erlangen durfte.

Stand: 17.12.2010

Ein unbeschreibliches Beispiel eines verwahrlosten sog. Haushundes ist die alte kleine Hündin Sara. Selbst Tierschützer hatten so etwas noch nicht gesehen. Ein schmutziges, gestaltloses, in sich verwobenes Fellklumpenbündel mit eingewachsenen spiralförmigen Fußnägeln und einer Sicherheitsnadel im Fell bot ein Bild des Grauens. Die Ohren mit faustgroßen Fellklumpen mit den Wangen verwachsen und der geschundene kleine Hundekörper mit Kot verschmiert... Die Fotos können das ganze Ausmaß des Elends, das dieses Tier ertragen haben muss, nicht zeigen. So hätte Sara, nachdem man sich ihr entledigt hat, nicht überleben können.
Nach 4-stündiger Schur kam aus diesem schweren Fell- oder Filzklumpen eine ganz zarte 4kg leichte Hündin zum Erstaunen aller hervor, deren Haut keine Luft mehr hatte zum Atmen und entsprechend irritiert aussah. Der Schwanz, den sie vorher nur hinter sich her schleifen konnte, ist nun ständig am Wedeln und Sara genießt das Laufen, nachdem sie wieder den Boden unter ihren Füßen spüren kann.

Sara ist geschätzte 15 Jahre alt, hat bereits bläulich getrübte Augen und sicher nicht mehr viel Zeit zum Leben nach der statistischen Lebenserwartung eines Hundes. Doch Sara ist nun so aufgeblüht, dass man daran nicht glauben möchte. Sie genießt das Leben in vollen Zügen mit Gassigängen und allem, was sie nun sehen, spüren und riechen kann. Eine komplett neue Welt für sie. Für Sara ist das Leben im Tierschutz ein "Sesam öffne dich" gewesen.
Wie viel erst könnte Sara noch kennen lernen dürfen in einem Zuhause, das für Sara Zeit zum Verwöhnen hat?!

Interessenten sollte sich bewusst sein, dass Sara nicht mehr viele Jahre haben wird, in denen diese bescheidene Hündin wahren Tierfreunden noch viel geben kann an Treue und Erlebnisfreude. Altersgemäße Einschränkungen werden Rücksichtnahme von Besitzern erfordern und auch die eine oder andere Tierarztrechnung bringen. Deshalb sollte Mitleid allein kein Auslöser sein, sich für einen armen Hund wie Sara zu entscheiden.

Schön wäre auch eine Patenschaft für Sara, um sie bereits jetzt etwas verwöhnen zu können.

Sara_Film.wmv
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