Zoe (3,5 Jahre, weiblich, kastriert)

Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash-Version 9.0.28!

Bitte installieren Sie den aktuellen FlashPlayer.

Stand 10.02.2012

 

Notfall

 

  ZOE – Leben ohne Hoffnung ?

 

Zoe ist ca. 3,5 Jahre alt und ist eine stille Kämpferin, die sich in ihr Schicksal fügt.

Vor 2,5 Jahren wurde Zoe als ausgesetzte junge Hündin angefahren und mit mehrfach gebrochenem Vorder- und Hinterbein auf der Straße liegen gelassen. Eine Tierschützerin brachte sie zu ihrem Tierarzt, der zur Einschläferung riet, da er dachte, dass zu den Mehrfachfrakturen an zwei Beinen ihre Wirbelsäule ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen sein könnte und sie gelähmt bleiben würde. Der Bitte folgend Zoe dennoch zu operieren und mit der Aussicht auf Pflege der schwer verletzten Hündin, erbrachte dieser Tierarzt eine chirurgische Meisterleistung, wie man heute sieht. Nach wenigen Tagen konnte Zoe schon aufstehen und wieder laufen. Heute sieht man der inzwischen auch kastrierten Hündin Zoe nichts mehr davon an.

 

Die große Freude für Zoe, die sich als sehr anhängliche und wunderbare Hündin erwies, wurde 4 Monate später getrübt, als Zoe erste epileptische Anfälle zeigte. Diese waren zunächst nicht behandlungsbedürftig, da sie selten und nur über wenige Sekunden eintraten. Zoe fand sogar ein Zuhause in Athen. Doch als der Sohn der Familie krank wurde, verlor Zoe dieses Zuhause wieder und kehrte in die Station zurück.

 

Das Glück war Zoe noch ein zweites Mal bei ihren Landsleuten hold, was für ihr ansprechendes Wesen spricht. Eine junge Frau verliebte sich in Zoe und nahm sie zu sich trotz der nicht heilbaren Epilepsie. Zoe durfte in wunderschönen Körbchen schlafen und sogar eine Schiffsreise mit Urlaub auf einer griechischen Insel erleben (s. Fotos). Doch das Frauchen verliebte sich noch einmal in einen Straßenhund, der auch ihre Hilfe brauchte und der später ganz gesund war. Sie entschied sich, diesen für immer behalten zu wollen und Zoe wieder abzugeben – zurück in die Station!

 

Der wiederholte Verlust ihres Zuhauses und die Rückkehr in das Zwingerdasein unter vielen lauten Hunden löste durch den Stress häufigere epileptische Anfälle aus, sodass Zoe fortan  Medikamente  brauchte, die einen sedierenden Einfluss auf die Hundepsyche als Nebenwirkung haben. Seitdem ist Zoe anfallsfrei gewesen, hat aber Einschränkungen durch bekannte Nebenwirkungen dieser Medikamente. Zoe ist sehr ruhig und schläft viel. Man hatte deshalb Angst, dass ein Anfall, wenn er einmal unbemerkt auftreten sollte,  Aggressionen anderer Hunde auslösen könnte. Daher wurde entschieden, dass Zoe unbedingt wieder häuslich untergebracht werden muss. Nach Lias Tod war ihr Platz frei geworden, der nun durch Zoe schon wieder besetzt ist.

 

Zoe liebt und braucht ein Heim. Sie kann aber nur stubenrein sein, wenn sie häufig hinaus gebracht oder gelassen werden kann (Nebenwirkung der Medikamente ist häufiges Urin absetzen müssen). Zoe meldet sich zwar sehr deutlich, aber sie kann dann nicht lange warten müssen. Zoe müsste häufig hinaus gebracht werden können und sie geht auch  mit Vorliebe Gassi; hierzu fehlt allerdings die Zeit im Tierschutz, zumal diese Tierschützerin auch noch berufstätig ist.

 

Wir wissen, dass es nahezu aussichtslos ist, für einen Hund mit Epilepsie ein Zuhause zu finden, möchten aber Zoe nicht von Beginn an diese winzige Chance der Vorstellung nehmen, zumal sie mit ihrem „stillen Leben im Abseits“ den Pflegeplatz für wechselnde Notfallhunde belegt hält.

 

Zoe kann und möchte leben und ist sehr anhänglich und glücklich, wenn sie nur „dabei sein“ darf. Wie lange sie mit Epilepsie leben kann, ist nicht vorhersehbar. Zurzeit sieht man ihre Lebensqualität und -erwartung durchaus optimistisch.

 

Die Kosten für Zoes Medikamente belaufen sich monatlich für Luminal  auf ca. 17 € und für  Epilease nochmals 13 €. Hinzu kommen überwachende Bluttests alle drei Monate mit jeweils ca. 50€.

 

Es wäre schön. Wenn wir der Tierschützerin in Athen wenigstens die Sorgen um dauerhaft aufzubringende Kosten für Zoes Medikamente und die notwendigen Bluttests nehmen könnten, z.B. durch eine Patenschaft. Auch kleine Beträge helfen weiter.

 

 

 

Unterstützung für Zoe bitte an:

 

Sparkasse Oberhessen

BLZ 518 500 79

Ktonr. 27062660

 

Verwendungszweck: Medizinische Versorgung von Zoe

 

Herzlichen Dank!