Rash

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Rash darf seine Hütte tauschen gegen ein Sofa und ein Heim!


Das erhoffte Wunder ist eingetreten. Der vom Schicksal geprüfte Rash hat ein liebevolles Zuhause in seiner Heimat gefunden!
 
Eine tierliebe Dame aus Athen hat von seinem Schicksal erfahren und ihn nach mehreren Kennenlernbesuchen in ihrem Zuhause aufgenommen. Die Chemie stimmte sofort auf beiden Seiten. In dem Haushalt leben nun Rash und eine samtpfotige Leidensgenossin, eine ebenfalls blinde Katze.

Rash darf  alle Plätze nutzen und macht es sich gerne auf dem Sofa bequem. Er genießt nun die Annehmlichkeiten eines bequemen Lebens in einem schönen Heim.  Rash darf überall hin mit, begleitet sein Frauchen sogar täglich auf deren Arbeitsstelle, welche an einen großen Park grenzt, wo beide gemeinsam viele Spaziergänge unternehmen.

Rash vor der Vermittlung Rash vor der Vermittlung

 

 

 

Die Vorgeschichte – Patenhund Rash

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Misshandlung und Vernachlässigung und SECHS Jahre ohne Augenlicht mit großen Entbehrungen im Tierschutz ....

...diesem Schicksal versucht Rash zu trotzen mit ungebrochenem Lebenswillen und Freude.

Rash wurde halb erdrosselt mit einem Seil und Schaum vor dem Maul gerettet. Er erblindete kurz danach allmählich, ohne dass Tierärzte einen Grund dafür fanden oder den Prozess aufhalten konnten.

Heute muss Rash mit dem Dasein eines blinden Hundes zurecht kommen, was ihm recht gut gelingt. Rash hat Freunde in der privaten Tierstation unter den Hündinnen und auch Katzen mag er. Bei Rüden gibt es Probleme. Rash ist gerne alleine und beschäftigt sich mit seinem Spielzeug. Er geht auch gerne spazieren, wobei er Probleme hat, geradeaus zu laufen. Aus Zeitnot im Tierschutz sind diese Spaziergänge eher selten.

Rash liebt seine Menschen über alles, ist temperamentvoll und würde sich gern ins Haus mogeln, um auf dem Sofa zu liegen. Das kann ihm leider nicht ermöglicht werden, da dies aktuellen Notfällen vorbehalten sein muss. Obwohl Rash völlig er­blindet ist, spürt er, wenn die Sonne unter geht und legt sich dann sofort schla­fen.
Beim Autofahren bekommt Rash Probleme im geschlossenen Raum und wird un­ruhig, bis man ein Fenster ein wenig öffnet. Im Haus dagegen hat er keine Probleme und benimmt sich wie ein normaler Hund.

Rash ist, wie viele Hunde, die Jahre im Freien verbringen mussten, Leishmaniose positiv getestet und bereits therapiert worden. Er zeigt keine Krankheitssymptome, erhält aber prophylaktisch weiterhin Allopurinol.

Ein geschätzt 7-9jähriger, großer, kastrierter Rüde, der erblindet ist, gehört zu den Tieren, die die geringsten Chancen auf Vermittlung haben. Hinzu kommt, dass für Rash ein Transport zum Problem werden würde, da er in Panik geraten könnte, wenn er in eine enge Box müsste.
Es ist für seine langjährige Betreuerin sehr schwer anzunehmen, dass Rash realis­tisch keine Chance mehr auf ein Zuhause bekommen wird. Einziger Trost, den wir bieten können, ist, Menschen auf eine Patenschaft für ihn anzusprechen, mit der er Sonderzuwendungen an bestem Futter und Umgestaltung der Unter­kunft bekommen kann. Einige der wenigen Lichtblicke in einem nicht nur wegen der Blindheit dunklen und traurigen Leben.