Unsere griechischen Partner auch in Angst um ihre Tiere!

 

Wir denken bei all den Ausbrüchen öffentlicher Gewalt auch an die vielen umher irrenden Tiere, die bei den derzeitigen für Griechenland schon ohnehin harten Wetterbedingungen mit Schnee und Eis aus ihren Unterschlüpfen in Panik rennen, ihre Futterstellen verlieren und sich in solchen Szenen der Gewalt hoffungslos verirren oder gar verletzt werden!

 

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Am 15.12.10 erfahren wir am Abend, dass direkt vor der Auffangstation Streiks mit ebenfalls gewalttätigen Krawallen stattfinden wegen des geplanten Baus einer Müllverwertungsanlage außerhalb Athens, gegen den sich die Bürger des Athener Vorortes wehren. Molotowcocktails landen vor und hinter dem Zaun der Auffangstation. Die Tiere sind in Panik und die Betreuerin, Frau Rania, kommt nicht durch gesperrte Straßen. Sie sucht den langen und beschwerlichen Weg über die Berge, um zu den Tieren zu gelangen und das Schlimmste zu verhindern. Die Streiks sollen andauern bis 22. Dezember!

 

Der Weihnachtsfrieden ist selbst diesen Tieren in ihrem Abseits nicht gegönnt, wo wir sie wenigstens vor weiterem Leid bisher sicher wähnten.